Live Interpreter
Live Interpreter

Anleitung

Dieses Handbuch erklärt im Detail, wie du Live Interpreter als Host bedienst, was deine Zuhörer auf ihren Geräten sehen und wie du die beste Übersetzungsqualität erzielst. Es ist als Nachschlagewerk gedacht, du musst es nicht von vorne bis hinten lesen.

1 Überblick

Live Interpreter besteht aus zwei Seiten, die zusammenarbeiten:

Die Host-Seite

Das ist deine Seite. Hier sprichst du, steuerst die Übersetzung, siehst das Live-Transkript und verwaltest deine Räume. Die Host-Seite öffnest du am besten an einem Laptop oder Tablet mit einem guten Mikrofon.

Die Zuhörer-Seite

Das ist die Seite deiner Zuhörer. Sie öffnen sie auf ihrem eigenen Smartphone, wählen ihre Sprache und hören die Übersetzung über Kopfhörer. Du solltest wissen, was sie dort sehen, um bei Fragen helfen zu können (Abschnitt 5).

Der Raum

Beide Seiten treffen sich in einem Raum. Ein Raum hat einen festen Code und QR-Code, über die Zuhörer beitreten. Der Code bleibt dauerhaft gültig. Für verschiedene Veranstaltungen kannst du getrennte Räume anlegen.

Host-Seite links und Zuhörer-Seite rechts, beide über den QR-Code des Raums in der Mitte verbunden
Host-Seite und Zuhörer-Seite treffen sich im Raum: über dessen QR-Code treten die Zuhörer bei.

2 Raum erstellen und teilen

  1. Melde dich an. Du landest in der Verwaltung, der Übersicht aller deiner Räume.
    Verwaltung mit Raum-Karten, Soundcheck und der Tab-Leiste
    Die Verwaltung mit deinen Räumen und dem Soundcheck.
  2. Tippe auf „+ Neuer Raum“, gib einen Namen ein und wähle deine Quellsprache, also die Sprache, in der du sprichst.
    Dialog „Neuer Raum“ mit Raumname und Quellsprache
    Einen neuen Raum anlegen: Name und Quellsprache.
  3. Öffne beim Raum „QR & Link“. Dort findest du den QR-Code, den Direktlink und einen Flyer zum Ausdrucken.
    QR-Code, Direktlink und Flyer eines Raums
    QR-Code, Direktlink und Flyer zum Teilen.
  4. Zum Bearbeiten oder Löschen eines Raums tippe auf „Bearbeiten“. Dort änderst du Name und Quellsprache, legst Sprachen vorab fest (Abschnitt 6) und kannst den Raum bei Bedarf dauerhaft löschen.
    Raum bearbeiten mit Mitarbeiter-Zugriff, Sprachkanälen und Kontext
    Die Raum-Bearbeitung: Mitarbeiter-Zugriff, Sprachkanäle und Kontext.

3 Audio: Mikrofon, Gain und Mithören

Die Tonqualität ist der wichtigste Faktor für gute Ergebnisse. Je sauberer das Signal, desto genauer erkennt und übersetzt die App. Diesen Abschnitt solltest du einmal in Ruhe durchgehen.

Mikrofon auswählen

Das Mikrofon wählst du an zwei Stellen aus: im Soundcheck in der Verwaltung (vor dem Start) und in den Audio-Einstellungen innerhalb des Raums (während des Betriebs). Verwende möglichst ein Mikrofon nah an der sprechenden Person, etwa ein Ansteck- oder Headset-Mikrofon. Eingebaute Laptop-Mikrofone aus größerer Entfernung liefern deutlich schlechtere Ergebnisse.

Gain (Verstärkung) richtig einstellen

Der Gain regelt, wie stark das Mikrofonsignal verstärkt wird (Bereich 0,5× bis 4×, Standard 1,0×). Stelle ihn mithilfe der Pegelanzeige ein, nicht nach Gefühl.

Soundcheck mit Mikrofonauswahl, Gain-Regler und Mithören-Symbol
Soundcheck: Mikrofonauswahl, Test, Mithören-Symbol und Gain-Regler.

Die Anzeige gibt dir eine direkte Rückmeldung:

Signal gut
Der Pegel ist optimal. Nichts ändern.
Sehr leise
Das Signal ist zu schwach. Sprich näher am Mikrofon oder erhöhe den Gain schrittweise, bis „Signal gut“ erscheint.
Zu laut, Gain senken
Das Signal übersteuert. Senke den Gain, bis es nicht mehr rot anzeigt. Übersteuerung schadet der Erkennung mehr als ein etwas leiseres Signal.

Als Ausgangspunkt eignet sich 1,0×. Erhöhe nur, wenn die Anzeige dauerhaft „Sehr leise“ meldet. Bei den meisten Mikrofonen liegt der ideale Wert zwischen 1,0× und 1,5×.

Pegelanzeige mit dem Hinweis „Sehr leise“
Beispiel: Die Pegelanzeige meldet „Sehr leise“. Gain erhöhen oder näher ans Mikrofon.

Eingangssignal mithören

Über das Kopfhörer-Symbol im Bereich Eingangspegel kannst du genau das hören, was die App hört. So prüfst du vor und während der Veranstaltung, ob deine Sprache klar und ohne Störgeräusche ankommt. Nutze diese Funktion nur mit Kopfhörern, sonst gelangt der Ton über die Lautsprecher zurück ins Mikrofon und stört die Erkennung.

Übersetzung mithören

In der Liste „Zuhörer & Kanäle“ kannst du bei jeder aktiven Sprache Mithören wählen. Dann hörst du die fertige Übersetzung dieser Sprache, genau wie deine Zuhörer. So kannst du im Betrieb stichprobenartig prüfen, ob eine Übersetzung gut klingt. Auch hier gilt: nur mit Kopfhörern.

Liste „Zuhörer & Kanäle“ mit aktivem Sprachkanal, Zuhörerzahl und Mithören-Symbol
Die Liste „Zuhörer & Kanäle“: über das Kopfhörer-Symbol hörst du eine Sprache mit.

4 Die Host-Ansicht: Übersetzung steuern

  1. Öffne deinen Raum über „Raum betreten“. Damit gelangst du zum eigentlichen Interface für den Live Interpreter. Das ist die Steuerungsoberfläche für den Live-Einsatz.
    Host-Live-Ansicht im Zustand „Bereit“ mit Start-Knopf
    Die Live-Ansicht vor dem Start: Status „Bereit“ und der große Start-Knopf.
  2. Klicke auf „Übersetzung starten“, um mit der Übersetzung zu beginnen. Die Übersetzung beginnt jedoch erst, sobald mindestens ein Zuhörer im Raum ist. Ist noch niemand verbunden, siehst du einen Hinweis und der Timer läuft noch nicht.
    Host-Ansicht „Wartet auf Zuhörer“ mit Hinweis, dass die Übersetzung erst bei verbundenem Zuhörer startet
    „Wartet auf Zuhörer“: Solange niemand verbunden ist, läuft der Timer nicht und es werden keine Minuten verbraucht.
  3. Wenn die Übersetzung angelaufen ist, siehst du im Transkript in Echtzeit, was erkannt und in welche Sprachen übersetzt wird.
    Host-Live-Ansicht „On Air“ mit Statusanzeige und mehrsprachigem Transkript
    On Air: Statusanzeige, Sätze-Zähler und das mehrsprachige Live-Transkript.
  4. Während des Lobpreises oder zu anderen Zeiten in deiner Veranstaltung möchtest du vielleicht nicht übersetzen lassen. Dann genügt ein Klick auf „Übersetzung pausieren“. Der Live Interpreter schaltet dann alles auf stumm. Mit einem erneuten Klick auf „Übersetzung fortsetzen“ nimmst du den Stream wieder auf.
    Host-Ansicht „Pausiert“ mit dem Button „Übersetzung fortsetzen“ und weiterhin verbundenen Zuhörern
    Pausiert: Mit „Übersetzung fortsetzen“ nimmst du den Stream wieder auf, deine Zuhörer bleiben verbunden.
  5. Wenn du die Session komplett beenden möchtest, klickst du unten rechts auf den Button „Verlassen“. Dann stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
    Dialog „Raum verlassen?“ mit den Optionen „Raum vorübergehend verlassen“ und „Raum für alle Zuhörer schließen“
    Beim Verlassen wählst du, ob du nur kurz pausierst oder die Session für alle beendest.
    • „Raum vorübergehend verlassen“: Du verlässt den Raum nur kurz und betrittst ihn später wieder. In der Zwischenzeit bleiben alle Zuhörer im Raum und du kannst die Übersetzung nahtlos wieder aufnehmen.
    • „Raum für alle Zuhörer schließen“: Am Ende der Veranstaltung oder des Gottesdienstes beendest du so die Session komplett und kannst alle verbundenen Geräte „rausschmeißen“.

Die Statusanzeige

Oben siehst du jederzeit den aktuellen Zustand. Das bedeuten die Anzeigen:

Bereit
Du bist im Raum, die Übersetzung läuft noch nicht. Klicke auf „Übersetzung starten“.
Wartet auf Zuhörer
Du hast auf „Übersetzung starten“ geklickt, aber es ist noch niemand verbunden. Es wird noch nicht übersetzt und kein Guthaben verbraucht. Teile den QR-Code oder Link. Sobald der erste Zuhörer beitritt, startet die Übersetzung automatisch.
On Air
Die Übersetzung läuft und Zuhörer sind verbunden. Sprich ganz normal.
Pausiert
Die Übersetzung ist angehalten. Tippe auf „Übersetzung fortsetzen“, um weiterzumachen.
Verbinde …
Die Verbindung zum Server wird aufgebaut. Kurz warten. Bleibt es länger stehen, tippe auf „Neu verbinden“.
Getrennt
Keine Verbindung. Prüfe dein Internet und tippe auf „Neu verbinden“ oder lade die Seite neu.

Der „Neu verbinden“-Knopf

Neben der Statusanzeige findest du einen runden Knopf zum Neuverbinden. Falls der Ton einmal aussetzt oder etwas hakt, baust du damit die Verbindung neu auf. Auf der Host-Seite wird dabei die Seite neu geladen, danach klickst du wieder auf „Übersetzung starten“.

Audio während des Betriebs ändern

Eingangssprache, Mikrofon, Gain und weitere Audio-Einstellungen änderst du jederzeit über den Tab „Audio“ unten im Interface, auch mitten in der laufenden Sitzung.

Audio-Einstellungen im Raum: Mikrofon, Eingangssprache und Gain
Die Audio-Einstellungen im Raum: Mikrofon, Eingangssprache und Gain, jederzeit änderbar.

5 Die Zuhörer-Ansicht

So sieht die Zuhörer-Oberfläche aus.

Zuhörer-Oberfläche im Standby mit Verbindungsstatus, Status-Anzeige und der unteren Leiste mit Ton, Sprache, Transkript und Verlassen
Die Zuhörer-Oberfläche: oben der Verbindungsstatus, in der Mitte die Status-Anzeige, unten die Leiste mit Ton, Sprache, Transkript und Verlassen.

So treten deine Zuhörer bei:

  1. QR-Code scannen oder Link öffnen.
  2. Sprache auswählen.
  3. Übersetzung über Kopfhörer hören.
Zuhörer-Ansicht: Sprache auswählen
Beim Beitreten wählt der Zuhörer zuerst seine Sprache.

Zuhören und mitlesen

Deine Zuhörer hören die Übersetzung über ihre Kopfhörer. Wer zusätzlich mitlesen möchte, öffnet über „Transkript“ den übersetzten Text und liest live mit.

Manche haben keine Kopfhörer dabei. Sie können den Ton mit „Ton aus“ komplett stummschalten und der Veranstaltung allein über das Transkript folgen. So kann jeder mitkommen: über Audio, Text oder beides.

Verbindungsstatus der Zuhörer

Oben auf der Zuhörer-Seite steht der Verbindungsstatus:

Verbunden
Mit dem Raum verbunden, alles in Ordnung.
Verbinde …
Die Verbindung wird gerade aufgebaut.
Verbinde neu …
Die App hat eine Unterbrechung bemerkt und stellt die Verbindung selbst wieder her.
Nicht verbunden
Keine Verbindung. Der Zuhörer kann auf den Neuverbinden-Knopf tippen oder den Code erneut eingeben.

Was die Zuhörer während der Übersetzung sehen

In der Mitte der Zuhörer-Seite zeigt eine Anzeige, was gerade passiert:

Status-Anzeige: Standby
Verbunden, aber es wird gerade nicht gesprochen. Sobald jemand spricht, geht es automatisch weiter.
Status-Anzeige: Verarbeite
Das Gesprochene wird erkannt und übersetzt.
Status-Anzeige: Übersetzung läuft
Die Übersetzung wird gerade abgespielt.
Zuhörer-Ansicht: Übersetzung läuft
Die Zuhörer-Ansicht auf dem Smartphone, während die Übersetzung läuft.
Hinweis für Zuhörer

Empfiehl deinen Zuhörern, eigene Kopfhörer mitzubringen und die Übersetzung erst nach dem Antippen des Bildschirms zu starten. Manche Smartphones lassen Ton erst nach einer Berührung zu.

6 Erweiterte Einstellungen

Viele Einstellungen gibt es an zwei Stellen: kontoweit unter Einstellungen und pro Raum unter „Bearbeiten“. Was du in den Einstellungen festlegst, gilt als Vorgabe für alle Räume. Was du direkt im Raum festlegst, gilt nur für diesen Raum und überschreibt dort die kontoweite Vorgabe.

In den Einstellungen (für alle Räume)

Die Einstellungen betreffen das Übersetzungsverhalten und gelten als Standard für alle deine Räume, hier in der Reihenfolge, in der sie in der App erscheinen:

  1. Transkript-Download. Ist diese Option aktiv, erscheint im Live-Betrieb ein Button, mit dem du das vollständige Transkript inklusive aller Übersetzungen als .txt-Datei herunterlädst. Praktisch, um eine Veranstaltung zu dokumentieren oder um uns ein Problem zu melden, du kannst die Datei einfach mitschicken.

    Transkript-Panel im Live-Betrieb mit „Download“-Button und Einträgen in Original- und Zielsprachen
    Im Live-Betrieb zeigt das Transkript einen „Download“-Button. Die Datei enthält Original und alle Übersetzungen.
  2. Sinngemäße Übersetzung. Eine Aufhol-Funktion für schnelle Sprecher. Manche Sprachen brauchen für denselben Inhalt mehr Worte als andere (Deutsch zum Beispiel mehr als Englisch). Bei einem sehr schnellen Sprecher kann die gesprochene Übersetzung dadurch nach und nach hinter dem Original zurückfallen, im Extremfall um 20 Sekunden oder mehr. Ist diese Option aktiv, kürzt die App die Übersetzung sinngemäß, sobald sie in Rückstand gerät, und holt so wieder auf. Solange kein Rückstand besteht, wird ganz normal vollständig übersetzt.

    Die Funktion greift gestuft, je nach Rückstand:

    • Ab etwa 4 Sekunden Rückstand: sanftes Kürzen: Nebensätze und Füllwörter fallen weg, der Kerninhalt bleibt.
    • Ab etwa 8 Sekunden: nur noch das Wesentliche in einem kurzen Satz; Beispiele, Aufzählungen und Nebenaspekte entfallen.
    • Wenn das nicht reicht (ab etwa 25 Sekunden): ein ganzer Übersetzungs-Abschnitt wird übersprungen, damit die Zuhörer wieder zum Live-Geschehen aufschließen.

    Zahlen, Namen, Zitate und Bibelstellen bleiben dabei immer unverändert.

  3. Fachbegriffe und Eigennamen. Diese Liste richtet sich gezielt an die Spracherkennung. Sie tut sich manchmal schwer, ungewöhnliche Namen, Abkürzungen oder künstliche Begriffe korrekt zu verschriftlichen, etwa Produktnamen oder sehr enge wissenschaftliche Fachbegriffe. Hinterlegst du solche Wörter hier (maximal 50), erkennt und transkribiert die Spracherkennung sie zuverlässiger.

  4. Kontext und Hintergrundinformationen. Diese Angaben gehen an die Übersetzungs-KI selbst. Selbst wenn die Spracherkennung einmal patzt, kann die Übersetzung trotzdem korrekt und sinnvoll ausfallen, wenn die KI den Zusammenhang kennt: Sie liest die zu übersetzenden Sätze im Kontext deiner Veranstaltung. Das hebt die Übersetzungsqualität deutlich. Ein Stadtführer kann hier zum Beispiel Details zu seiner Tour und den einzelnen Stationen hinterlegen, ein Unternehmen Auszüge von seiner Website, eine Gemeinde den Text der Predigt.

    Der erlaubte Umfang ist hier sehr großzügig: Anders als bei den maximal 50 Fachbegriffen kannst du ganze, mehrseitige Dokumente einfügen.

  5. Mitarbeiter. Unter Einstellungen lädst du Mitarbeiter ein. Sie dürfen zugewiesene Räume verwalten und Sitzungen starten, haben aber keinen Zugriff auf Konto und Abrechnung. Welche Räume ein Mitarbeiter verwalten darf, legst du pro Raum unter „Bearbeiten“ fest.

Einstellungen: Transkript-Download, sinngemäße Übersetzung und Fachbegriffe
Die Einstellungen: Übersetzungsverhalten, Fachbegriffe und Kontext, gültig für alle Räume.

Pro Raum (unter „Bearbeiten“)

Beim einzelnen Raum öffnest du „Bearbeiten“ und legst fest, was nur für diesen Raum gelten soll:

  • Name und Quellsprache des Raums.
  • Sprachen vorab festlegen: Standardmäßig wählen deine Zuhörer ihre Sprache frei, bis die Kanalgrenze deines Tarifs erreicht ist. Hier reservierst du bestimmte Sprachen garantiert für jede Sitzung, sinnvoll bei mehrsprachigen Veranstaltungen, die du im Voraus planst.
  • Eigene Fachbegriffe und eigener Kontext nur für diesen Raum. Sie überschreiben die kontoweite Vorgabe aus den Einstellungen.
  • Mitarbeiter-Zugriff: welche Mitarbeiter diesen Raum verwalten dürfen.
Raum bearbeiten mit Mitarbeiter-Zugriff, Sprachkanälen und Kontext
Die Raum-Bearbeitung: Sprachkanäle, Fachbegriffe, Kontext und Mitarbeiter-Zugriff, nur für diesen Raum.

7 Konto

Während die Einstellungen das Übersetzungsverhalten betreffen, geht es im Konto um deinen Zugang: dein Guthaben, deine Nutzung und dein Abo.

  • Übersetzungs-Guthaben: dein verbleibendes Minuten-Guthaben, dein aktueller Plan und das Datum, an dem die Minuten wieder aufgefüllt werden.
  • Kontodaten: E-Mail, Name und Einrichtung, hier kannst du sie ändern und speichern.
  • Statistik: deine Nutzung im Überblick: Sitzungen, durchschnittliche Zuhörerzahl und übersetzte Minuten, wahlweise als Übersicht, pro Monat oder pro Sitzung.
Konto-Seite mit Übersetzungs-Guthaben, Kontodaten und Statistik
Oben im Konto: dein verfügbares Guthaben und der aktuelle Plan.
Statistik-Panel mit den Tabs Übersicht, Monate und Sitzungen sowie der Monatsauswertung
Die Statistik lässt sich als Übersicht, nach Monaten oder nach einzelnen Sitzungen anzeigen.
  • Abo: dein aktueller Tarif und alle verfügbaren Pläne mit Minuten und Sprachkanälen. Hier wechselst du den Plan oder verwaltest dein Abo. Über „Abo verwalten“ gelangst du zu unserem Zahlungsanbieter Stripe. Dort kannst du unter anderem deine Rechnungen für die Buchhaltung herunterladen.
  • Account löschen: löscht dein Konto mit allen Räumen, Einstellungen und Mitarbeiter-Zugängen dauerhaft und kündigt ein laufendes Abo. Dieser Schritt lässt sich nicht rückgängig machen.
Konto-Seite mit Abo-Plänen und der Account-Löschung
Weiter unten: dein Abo mit allen Plänen und, ganz unten, die dauerhafte Account-Löschung.

8 Vor der Veranstaltung

Die meisten Probleme im Betrieb lassen sich vermeiden, wenn du vorher kurz testest. Plane dafür ein paar Minuten ein. Diese Checkliste fasst alles Wichtige zusammen:

  • Mikrofon anschließen und in den Audio-Einstellungen auswählen (Abschnitt 3).
  • Soundcheck machen: Pegel beobachten, er sollte „Signal gut“ anzeigen. Bei „Sehr leise“ oder „Zu laut“ den Gain anpassen.
  • Eingangssignal mithören (mit Kopfhörern) und prüfen, dass deine Sprache klar und ohne Störgeräusche ankommt.
  • Test-Übersetzung machen: Verbinde dein eigenes Handy als Zuhörer, sprich einen Satz und prüfe, ob die Übersetzung sauber ankommt.
  • Internetverbindung prüfen. Eine stabile Verbindung ist wichtig, idealerweise WLAN mit gutem Empfang oder LAN.
  • Guthaben prüfen (unter Konto), damit es für die geplante Dauer reicht.
  • Bei mehrsprachigen Veranstaltungen: benötigte Sprachen ggf. vorab festlegen (Abschnitt 6).
Der wichtigste Test

Sprich beim Test bewusst ein paar normale Sätze und sieh dir das Live-Transkript an. Wenn der erkannte Text stimmt, stimmt meistens auch die Übersetzung. Wenn der erkannte Text schon Fehler hat, liegt es fast immer am Ton (siehe Abschnitt 3).

9 Häufige Fragen und Problemlösung

Bei den Zuhörern kommt kein Ton an.
Die häufigste Ursache liegt auf dem Gerät des Zuhörers: Viele Smartphones spielen Ton erst ab, nachdem der Bildschirm einmal angetippt wurde. Bitte den Zuhörer, einmal auf den Bildschirm zu tippen und zu prüfen, dass „Ton an“ aktiv ist (nicht „Ton aus“), eine Sprache ausgewählt ist und die Geräte-Lautstärke oben ist (kein Stumm-Schalter, kein Lautlos-Modus). Hilft das nicht, kann der Zuhörer auf „Neu verbinden“ tippen oder den Code erneut eingeben. Prüfe außerdem auf deiner Seite, dass die Übersetzung läuft (Status „On Air“) und nicht pausiert ist.
Die Erkennung macht viele Fehler.
Fast immer liegt es am Ton. Prüfe im Eingangssignal-Mithören, ob deine Sprache klar ankommt, stelle den Gain auf „Signal gut“ und rücke näher ans Mikrofon. Eigennamen und Fachbegriffe kannst du zusätzlich hinterlegen, und mit dem Kontext gibst du der Übersetzung Hintergrundwissen zu deiner Veranstaltung mit (Abschnitt 6).
Die Übersetzung kommt verzögert.
Bei sehr schnellen Sprechern kann die Übersetzung kurz hinterherhängen und holt dann sinngemäß wieder auf. Sprich in ruhigem Tempo mit kurzen Pausen zwischen den Sätzen.
Der Status steht auf „Verbinde …“ oder „Getrennt“.
Das ist ein Verbindungsproblem. Prüfe dein Internet, tippe auf „Neu verbinden“ oder lade die Seite neu. Eine stabile Verbindung ist Voraussetzung für den Betrieb.
Wie viele Sprachen sind gleichzeitig möglich?
Das hängt von deinem Tarif ab. Wie viele Sprachkanäle dir zur Verfügung stehen, siehst du unter Konto.
Wie behalte ich mein Guthaben im Blick?
Unter Konto siehst du jederzeit dein verbleibendes Übersetzungs-Guthaben. Übersetzt wird nur, solange Zuhörer verbunden sind.
Wo finde ich die Rechnung für mein abgeschlossenes Abo?
Öffne im Konto den Bereich Abo und tippe auf „Abo verwalten“. Du gelangst zu unserem Zahlungsanbieter Stripe, wo du deine Rechnungen einsehen und für die Buchhaltung herunterladen kannst.